Agricoltura Svizzera -

ATTUALE

Fehlstart für das Waldgesetz

05.09.2007 - (lid) - Mit 21 zu 0 Stimmen hat die Umweltkommission (UREK) für ein Nichteintreten auf die Teilrevision des Waldgesetzes gestimmt. Zur Ablehnung empfohlen wurde ebenfalls die Volksinitiative "Rettet den Schweizer Wald".

Das neue Waldgesetz sei "derart sorgfältig austariert", dass es am Ende niemandem mehr etwas bringe, sagte UREK-Präsidentin Barbara Marty Kälin am Dienstag, 4. September vor den Medien. Die Waldbesitzer und die Holzwirtschaft befürchteten, dass zu detaillierte Vorschriften die Nutzung des Waldes einschränken könnten. Natur- und Umweltschützer hingegen hatten Angst, dass ihre Anliegen bei der Detailberatung unter die Räder kommen könnten. Als nächstes entscheidet der Nationalrat in der bevorstehenden Herbstsession über das Eintreten.

Mit 16 zu 0 Stimmen zur Ablehnung empfohlen wurde die vom Umweltschützer Franz Weber lancierte Volksinitative "Rettet den Schweizer Wald". Nach Auffassung der UREK legt das Volksbegehren das Gewicht zu einseitig auf den Schutz des Waldes. Der Bundesrat sieht im neuen Gesetz einen indirekten Gegenvorschlag dazu.

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