22. May 2012, 15:05
EHEC: Indizien belasten Sprossen
08.06.2011 - (lid) - Der Sprossenerzeuger in Bienenbüttel sei ursächlich an der Ausbreitung der EHEC-Infektionen in Norddeutschland beteiligt. Die Indizien seien durch die Analyse weiterer Krankheitsfälle erhärtet worden. Dies schreibt agrarzeitung.de am 8. Juni mit Berufung auf das niedersächsische Landwirtschaftsministerium.
In den 471 bisher untersuchten Proben des Produktionsbetriebs konnte der Erreger bisher jedoch nicht nachgewiesen werden. Weitere 382 Proben werden noch untersucht.
In der Zwischenzeit hätten sich Experten aus verschiedenen Einrichtungen, darunter das Robert-Koch-Institut (RKI), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sowie Gesundheits- und Lebensmittelämter an den Untersuchungen beteiligt. Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Gert Lindemann hatte bereits am Wochenende darauf hingewiesen, dass ein Nachweis des Erregers nicht sicher sei, weil in Betracht kommende Chargen der Sprossen bereits vor längerer Zeit vollständig verbraucht worden sein könnten.