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EU diskutiert über Obergrenzen bei Agrarbeihilfen

06.09.2010 - (lid) – Die EU-Kommission will eine Debatte über Obergrenzen für Empfänger landwirtschaftlicher EU-Beihilfen führen.

Es gehe dabei vor allem um vermögende Empfänger von Beihilfen, die Landwirtschaft als Hobby betreiben, schreibt aiz.info. Laut EU-Kommission sind Anläufe der EU zur Einführung einer Obergrenze bisher von den EU-Staaten blockiert worden. Zwar lägen nur wenige Empfänger von Beihilfen über einem Schwellenwert von etwa 300'000 Euro, dennoch führe das Fehlen eines Limits zu gewaltigen Imageschäden für die Landwirtschaft, heisst es von Seiten der Kommission weiter. Zurzeit prüft die Kommission verschiedene Modelle. So wären Einkommensobergrenzen oder Koppelung an einen landwirtschaftlichen Haupterwerb Optionen für eine Begrenzung der Agrarbeihilfen.

 

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