Lama
Lamas und Alpakas stammen ursprünglich aus Südamerika und werden dort als Lastentiere und Wolllieferanten gehalten. Ein Lama-Männchen kann bis zu 50 Kilogramm auf dem Rücken tragen. Den Weg in die Schweiz fanden die Neuweltkameliden Mitte der achtziger Jahre. Seit 1995 gibt es den Verein Lama- und Alpakahalter (VLAS). Im Jahr 2010 lebten rund 3000 Lamas und 3100 Alpakas auf Schweizer Bauernhöfe.
Die Neuweltkameliden sind sehr genügsame und kinderliebende Tiere. Dank ihrer Trittsicherheit sind sie auch in steilem Gelände gut zu halten. Das hiesige Klima bereitet den Tieren kaum Probleme. Steht ein auf drei Seiten geschlossener Unterstand zur Verfügung, können sie das ganze Jahr auf der Weide gelassen werden. Da in den Anden das Gras sehr nährstoffarm ist, sollte bei uns auf eine angepasste Fütterung geachtet werden. Die Lamas sind besonders gut an das Leben in luftigen Berghöhen angepasst. Herz und Kreislauf kommen gut mit der sauerstoffarmen Luft zurecht.
