Schweizer Landwirtschaft -

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Die Melkmaschine als wichtige Unterstützung beim Melken

Früher mussten die Kühe von Hand gemolken werden. Ein anstrengender und langwieriger Vorgang. Dank moderner Technik konnte die Melkzeit verkürzt und die Handarbeit auf ein Minimum reduziert werden. Doch ganz ohne geht es auch heut zumeist noch nicht. Vor dem eigentlichen Melkvorgang wird das Euter kurz massiert (auch Anrüsten genannt). Dies bewirkt die Ausschüttung des Hormons Oxytocin, welches das Auspressen des Drüsengewebes steuert: Die Milch strömt von dort in die sogenannte Zisterne, die gleich darunter liegenden Zitzen werden prall gefüllt und der Melkvorgang kann beginnen. Einige Bauern melken ihre Kühe nach dem Melken mit der Maschine noch von Hand aus, um die Zisternen vollständig zu entleeren und somit das Euter zur erneuten Milchbildung zu animieren. Gemolken wird normalerweise zweimal täglich.

Melkanlagen gibt es in vielerlei Variationen. Dabei wird hauptsächlich zwischen den Eimer-Melkanlagen und den Rohr-Melkanlagen unterschieden. Bei der Eimer-Melkanlage wird die Milch in einen Eimer gepumpt, bei der arbeitsfreundlicheren Rohrmelkanlage gelangt die Milch über ein Rohrsystem zu einer zentralen Sammelstelle oder einem Milchtank. Vor allem in Betrieben mit Laufställen werden Kühe immer häufiger in einen Melkstand geführt. Der Melker steht dabei in einer vertieften Grube, was ihm die Arbeit erleichtert und den Zeitaufwand noch einmal erheblich verkürzt, da viele Tiere gleichzeitig gemolken werden können.

In den vergangenen Jahren haben Melkroboter auch in der Schweiz Fuss gefasst. Sie ermöglichen eine vollautomatische Milchgewinnung. Die Kühe können selber entscheiden, wann sie sich melken lassen. Die Investitionen in eine solche Maschinen sind beträchtlich und rentieren nur für Grossbetriebe.

 

Weitere Infos

www.bvet.admin.ch

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