Schweizer Landwirtschaft -

WISSEN

Bedeutung der Rindviehhaltung

Rund ein Drittel des in der Schweizer Landwirtschaft erwirtschafteten Ertrages kommt aus der Rindviehhaltung – Fleisch und Milch. Insgesamt halten die Landwirte knapp 1,6 Mio. Stück Rindvieh: Milchkühe, Rinder, Kälber, Muni, Zuchtstiere und Ochsen. Die populärsten Rassen in der Schweiz sind das Fleckvieh, das Braunvieh und die Holsteiner. Sie machen zusammen rund vierfünftel der Gesamtpopulation aus.

Die Zahl der Milchkühe ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen: Denn dank den Fortschritten in der Zucht und der Fütterungstechnik geben die Kühe mehr Milch, wodurch der Landwirt immer weniger Tiere braucht, um die gleiche Menge Milch zu produzieren. Zudem gibt es seit den 70er-Jahren eine Alternative zur herkömmlichen Kuhhaltung: Die Mutter- und Ammenkuhhaltung. Was damals die Idee einiger weniger Landwirte war, hat sich entwickelt: Heute lassen mehr als 5'000 Tierhalter ihre insgesamt 90'000 Kühe und Kälber gemeinsam weiden, wobei sich die Kälber ihre Milch direkt beim Mutter- oder Ammentiere holen.

 

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