Schweizer Landwirtschaft -

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Weitere wichtige Rassen

Etwas mehr als ein Viertel aller in der Schweiz gehaltenen Pferde sind Kleinpferde oder Ponys: Haflinger, Shetland-Ponys, Isländer und andere.

Araberpferde

Rund drei Prozent aller Pferde sind Vollblüter. Der wichtigste Vertreter dieser Gruppe ist das Arabische Vollblutpferd. Das Araberpferd stammt aus dem zentralarabischen Hochland. Gehalten und gezüchtet wurde es ursprünglich von den Beduinen. Diese brauchten Pferde, die zäh genug waren, um im rauen Wüstenklima leben zu können, gleichzeitig aber auch ein Prestigegut darstellten. Die Beduinen wählten in der Zucht die Stuten nach Ausdauer und Mut aus, die Hengste dagegen nach Schönheit und Intelligenz. Nach Westeuropa wurde diese Pferderasse mit der Ausbreitung der islamischen Religion gebracht. Die Europäer erkannten schnell einmal die positiven Eigenschaften der Arabertiere und kreuzten sie mit einheimischen Rassen ein. In allen Warmblutpferden sowie in fast allen Ponys dieser Welt fliesst Ararberblut.

Shetland-Pony

Ursprünglich stammen die Shetland-Ponys von den im nördlichen Schottland gelegenen Shetland-Inseln. Es ist die älteste und kleinste Pferderasse der Welt. Die Ponys wurden in ihrer Heimat sowohl in der Landwirtschaft wie auch in der Torfgewinnung eingesetzt. Ab etwa Mitte des 19. Jahrhundert wurden sie zum Ziehen der Kohlenwagen in den englischen Minen gebraucht. Das anpassungsfähige und anspruchslose Kleinpferd ist heute in der ganzen Welt verbreitet.

Islandpferde

Das Islandpferd ist eine der ursprünglichsten Pferderassen. Dass kaum Einkreuzungen mit importierten Rassen stattgefunden haben, ist dem Umstand zu zuschreiben, dass nur die reinrassigen Tiere den klimatischen Bedingungen von Island optimal angepasst sind.

 

Weitere Infos

www.vsp-fsec.ch

Infografik

Von Arbeit- zu Freizeittier

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