Schweizer Landwirtschaft -

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Pouletfleisch

Das Geflügelfleisch hat in den vergangenen Jahrzehnten einen beachtlichen Aufschwung erlebt. Heute werden in der Schweiz pro Jahr und Kopf gute 11kg Geflügelfleisch gegessen. Geflügel ist vom modernen Speisezettel nicht mehr wegzudenken, denn es ist gegenüber dem Rind- und Schweinefleisch sehr fettarm. Zudem ist es ein sehr guter Eiweisslieferant, ist einfach zuzubereiten und kann vielseitig eingesetzt werden.

100 Gramm Brustfilet (Pouletschnitzel) enthalten:

73,8 g Wasser

23,1 g Protein

1,2 g Fett

0,4 mg Eisen

Beim Umgang mit rohem Pouletfleisch ist Vorsicht geboten: Damit die Gefahr einer bakteriellen Verunreinigung ausgeschlossen werden kann, sollte ungekochtes Pouletfleisch nie in Kontakt mit Salat, Desserts, Saucen oder anderen Rohspeisen kommen.

Ei

Der Eierproduzent übernimmt die Hühner im Alter von ungefähr 18 Wochen. Als Legehennen liefern sie bis zu 300 Eier jährlich, wobei die Eierfarbe nichts mit der Qualität sondern nur mit der Wahl der Hühnerrasse zu tun hat. Hühner mit weissen Ohrscheiben legen weisse, Hühner mit roten Ohrscheiben braune Eier. Bei den konsumierten Eiern handelt es sich um unbefruchtete Eier. Im Winter wechseln die Hühner ihr Winterkleid wenn es zur sogenannten Mauser kommt.

Für die Konsumentinnen und Konsumenten zeigen diese nackten Tieren ein unschönes Bild, das aber nicht unnatürlich ist. Hühner können bis zehn Jahre leben, werden jedoch in der Regel nach 15 bis 16 Monaten geschlachtet, weil die Legeleistung abnimmt.

Verarbeitung

Bei Eiern, die zur Abgabe an Konsumentinnen und Konsumenten bestimmt sind, darf die Schale nicht beschädigt sein. Zudem muss der Dotter frei von fremden Einschlüssen und die Eier frei von fremden Gerüchen sein. Zudem müssen die Eier ein Mindestgewicht von 53 Gramm aufweisen. Um die Qualität zu bewahren, sollten Eier gekühlt werden. Beim Konsum von rohen Eiern besteht die Gefahr einer Infektion mit Salmonellen. Die Gefahr ist jedoch minim, da weniger als 1% der Schweizer Hühnerbestände mit Salmonellen infiziert sind. Durch Erhitzen der Eierspeisen vor dem Konsum werden allfällige Salmonellen abgetötet. Inländische und importierte Eier müssen vor dem in Verkehr bringen einzeln abgestempelt werden.


Inhaltsstoffe des Ei

Ein Ei setzt sich zu 75 Prozent aus Wasser, zu je 12 Prozent aus Eiweiss und Fett sowie 1 Prozent aus Mineralsalzen und Vitaminen zusammen. Das Ei enthält hochwertige Nährstoffe in besonders konzentrierter Form, die leicht aufgenommen und verdaut werden können. Dazu gehört auch Cholesterin. Das Hühnerei enthält das Nahrungseiweiss mit der höchsten biologischen Wertigkeit und dient deshalb als Protein-Vergleichsmassstab.

Verarbeitungsprodukte

Ob in Teig, Pasta, Saucen oder Backwaren: überall findet das Ei Verwendung. Die Inlandproduktion reicht für den Verbrauch nicht aus. Auch aus Kostengründen bezieht die Lebensmittelindustrie einen grossen Teil der Eier aus dem Ausland.

 

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