Schweizer Landwirtschaft -

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Bedeutung der Geflügelhaltung

In der Schweiz gibt es mehr Geflügel wie Einwohner: 8.75 Millionen Tiere. Davon sind rund 98 Prozent Hühner. Die restlichen zwei Prozent sind Enten, Gänse und Truten. Wobei die Truten mit fast 135'000 Tieren den grössten Teil ausmachen. Im Jahr 2010 machten Geflügel und Eier zusammen 4 Prozent der landwirtschaftlichen Wertschöpfung von 10.7 Mrd. Franken aus.

Knapp ein Drittel der in der Schweiz gehaltenen Hühner sind Legehennen und zwei Drittel Mastgeflügel. Die einheimische Produktion deckt nur knapp die Hälfte unseres Bedarfs an Eiern und Pouletfleisch. Der Rest wird aus dem Ausland importiert. Wir Schweizerinnen und Schweizer essen im Jahr durchschnittlich 187 Eier. Davon ist jedes vierte Ei in Nahrungsmitteln verarbeitet, zum Beispiel in Teigwaren. Der Jahreskonsum von Geflügelfleisch - Poulet, Truten, Gans und Ente - beträgt pro Kopf etwa 10 Kilogramm, Tendenz steigend.

Strenge Tierschutzvorschriften verbieten in der Schweiz tierwidrige Haltungssysteme wie z.B. die Batteriehaltung. Die Geflügel-Produzenten versuchen rationell und kostengünstig zu produzieren, um sich gegen die ausländische Konkurrenz zu behaupten. Staatliche Unterstützung gibt es hier keine.

 

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