Schweizer Landwirtschaft -

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Anbau,Pflege, Ernte

Anbau

Soja ist eine ideale Vorfrucht für Getreide, denn Getreide kann einen Teil des von der Soja mineralisierten Stickstoffs aufnehmen. Unter unseren klimatischen Bedingungen wird Soja Anfang Mai, also etwas nach Mais, gesät. Gesät werden kann mit einer Sämaschine für Getreide. Das Ziel ist es, 45 bis 60 Pflanzen pro Quadratmeter auf dem Feld zu haben. Anders als andere Leguminosen, kommen die stickstofffixierenden Knöllchenbakterien von Soja in unseren Böden nicht vor. Daher muss entweder das Saatgut oder der Boden mit den entsprechenden Bakterien geimpft werden.

Pflege

Soja ist in Bezug auf die Düngerart keine anspruchsvolle Pflanze. Jedoch wird der Dünger mit Vorteil vor der Saat ausgebracht. Da die Knöllchenbakterien Stichstoff aus der Luft fixieren, ist eine Stickstoffdüngung nicht notwendig. Auf eher trockenen Parzellen kann es während Trockenperioden von Vorteil sein, wenn die Sojabohnen bewässert werden können.

Ernte

Wenn sich die Blätter der Sojabohne gelb verfärben und abfallen, ist dies das Zeichen, dass die Zeit der Ernte naht. Wenn die Körner reif sind, liegen sie lose in der Hülse und rasseln, wenn der Wind über das Feld streicht. Die Ernte mit dem Mähdrescher findet meist im September statt. Diese ist, ähnlich wie bei der Rapsernte, nicht unproblematisch, da die Hülsen zu früh aufspringen können, was zu beträchtlichen Verlusten führen kann. Der Verlust eines einzigen Korns pro Pflanze ergibt pro Hektare einen Ertragsverlust von 100 Kilogramm.

 

Weitere Infos

www.swissgranum.ch

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