Schweizer Landwirtschaft -

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Allgemeines zu Soja

Soja (Glycine max) stammt ursprünglich aus der Mandschurei im Nordosten Chinas. Es ist eine einjährige Leguminose und gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler. Die Pflanze bildet eine Pfahlwurzel aus. In den Wurzeln leben, wie in andern Leguminosen auch, spezielle Bakterien (Knöllchenbakterien), die in der Lage sind, den Luftstickstoff zu binden und ihn der Pflanze verfügbar zu machen.

Die Pflanze ist sehr wärmeliebend. Sie wächst daher bei uns vor allem in den gemässigten Zonen des Mittellandes. Ab ca. 500 bis 550 m ü.M. wird der Anbau nicht mehr empfohlen. Um einen erfolgreichen Anbau gewähren zu können, sollte der Boden tiefgründig, nicht zu trocken und nicht zu nass sein und einen leicht sauren pH-Wert besitzen.

Die Pflanze gedeiht nur, wenn die entsprechenden Knöllchenbakterien im Boden vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, muss entweder der Boden oder das Saatgut mit den entsprechenden Bakterien geimpft werden.

Wenn sich die Blätter der Sojabohne gelb verfärben und abfallen ist dies das Zeichen, dass die Zeit der Ernte naht. Wenn die Körner reif sind, liegen sie lose in der Hülse und rasseln, wenn der Wind über das Feld streicht. Die Ernte mit dem Mähdrescher findet meist im September statt. Diese ist, ähnlich wie bei der Rapsernte, nicht unproblematisch, da die Hülsen zu früh aufspringen können, was zu beträchtlichen Verlusten führen kann.

 

Weitere Infos

www.swissgranum.ch

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