Schweizer Landwirtschaft -

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Äpfel

Der Apfel ist die wichtigste Obstsorte in der Schweiz. Von den knapp 7'500 Hektaren Obstanlagen sind rund 70 Prozent Apfelbäume. Der in der Schweiz kultivierte Apfel stammt vom Altaiapfel, vom Kaukasusapfel und vom frühblühenden Apfel ab. In den gemässigten Zonen ist der Apfel die wichtigste Frucht überhaupt. Der Kulturapfel hat eiförmige, gekerbt-gesägte, kurzgestielte Blätter und im Mai vor den Blättern erscheinende, aussen rötlichweisse Blüten mit gelben Staubblättern. Die Früchte werden sowohl als Tafelobst, vergoren als Apfelwein und in neuerer Zeit besonders als Apfelmost (unvergorener Fruchtsaft) und gedörrt als Dörrobst verwendet. Das Holz der Hochstammapfelbäume wird von Tischlern und Drechslern gebraucht. In der Schweiz befinden sich mehrere Sorten im Anbau. Der beliebteste Apfel ist der Golden Delicious gefolgt von Maigold und Gala.

Der Apfel ist dank seiner Vielzahl von Sorten an verschiedene Klimabedingungen angepasst. Das Interesse an qualitativ hochwertigen krankheitsresistenten Sorten nimmt zu. In der Schweiz werden hauptsächlich in der Ostschweiz, dem Wallis und im Genferseegebiet Äpfel angebaut. Es wird unterschieden zwischen Frühsorten (z.B. Summerred, Gravensteiner, Klarapfel und Primerouge), die ab dem August geerntet werden, und Herbstsorten (z.B. Elstar, Cox Orange, Kidds Orange und Rubinette), die ab Mitte September gepflückt werden. Dank moderner Lagertechnik können Äpfel über mehrere Monate gelagert werden, ohne dass Qualitätseinbussen entstehen. Als typische Lagersorten gelten Gala, Boskoop, Golden Delicious, Jonagold, Idared, Braeburn, Maigold und Elstar.

 

Infografik

Obstbaumkulturen in der Schweiz
Inlandproduktion und Konsum von Früchten

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