Von der Züchtung bis zum Sortenkatalog
Die Züchtung neuer Getreidesorten ist ein äusserst zeitaufwändiger Vorgang. Von der ersten Kreuzung bis die neue Sorte grossflächig angebaut werden kann, vergehen rund 15 Jahre. Bei der klassischen Züchtung kreuzt der Züchter gezielt ausgewählte Mutter- und Vaterpflanzen. Die Nachkommen werden anschliessend über viele Jahre auf ihre Eigenschaften geprüft und nur die Besten werden weiter vermehrt. Der Züchter hat dabei folgende Ziele vor Augen: Die "neue" Sorte soll eine gute Resistenz gegen Krankheiten aufweisen, eine hohe Mahl-, Back- oder Futterqualität besitzen und einen hohen Ertrag einbringen. Mit neuen Zuchtmethoden, wie der Gentechnologie, versucht man, die gewünschten Eigenschaften besser und schneller auf die Pflanzen zu übertragen.
Das Brot- und Futtergetreide, das in der Schweiz angebaut wird, muss zugelassen und im nationalen Sortenkatalog aufgeführt sein. Dieser Katalog wird vom Bundesamt für Landwirtschaft regelmässig nachgeführt.

