Arten und Formen
Der Getreidebau umfasst den Anbau verschiedener Pflanzenarten, die jedoch alle botanisch der Familie der Gräser zugeordnet werden. Dazu gehören neben den in der Schweiz angebauten Arten (Weizen, Gerste, Roggen, Mais und so weiter) auch Hirse, Reis und Zuckerrohr.
Die verschiedenen Getreidearten unterscheidet man zusätzlich nach Sommer- und Winterformen. Die Pflanzen brauchen einen gewissen Kältereiz, damit im Frühjahr das Längenwachstum und die Ährenbildung ausgelöst wird. Arten, die eine längere Kälteperiode benötigen, werden im Herbst gesät, es sind daher Winterformen. Solche Arten, die nur eine kurze und weniger intensive Kälteperiode zum Auslösen des Längenwachstums benötigen, werden erst im Frühjahr gesät. Es gibt jedoch auch Arten, die sowohl im Herbst wie im Frühjahr gesät werden können.

