Schweizer Landwirtschaft -

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Hors Sol

Wird Gemüse nicht im Boden angebaut sondern in Steinwolle oder Kokosfasern so spricht man von Hors-Solgemüse. Damit die Pflanzen wachsen können, werden sie mit einer genau dosierten Menge Nährstofflösung versorgt. Der Vorteil von Hors-Sol ist, dass bodenunabhängig produziert werden kann und dass die Früchte zwei bis drei Monate weniger lang bis zur Reife brauchen als in herkömmlichen Gewächshäusern oder im Freiland. Bis vor einigen Jahren war der Ruf von Hors-sol-Gemüse nicht der Beste. Heute gilt das Anbausystem als effizient, platzsparend und umweltfreundlich. In der Schweiz hat die Hors-Sol-Fläche in den vergangenen Jahren stark zugenommen. 2008 wurde auf 88.61 Hektaren hors-sol produziert davon 68,77 ha Tomaten, 15,91 ha Gurken und 4,65 diverses. Im biologischen Landbau ist der Hors-Sol-Anbau von Gemüse verboten. Bezüglich Qualität und Geschmacks gibt es laut verschiedenen Studien kaum einen Unterschied zwischen zum Beispiel Hors-Sol-Tomaten und solchen aus dem Freiland oder dem Gewächshaus.

 

Infografik

Gemüseproduktion

Weitere Infos

www.swissveg.com

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