Schweizer Landwirtschaft -

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Nährstoffkreislauf dank Futterbau

Gräser, Klee und Kräuter entziehen dem Boden Nährstoffe (Stickstoff, Phosphor, Kalium, etc.). Mit dem Futter nehmen die Kühe diese Nährstoffe auf. Den grössten Teil davon scheiden sie im Kot und Harn wieder aus. Der Kreislauf schliesst sich, wenn die Nährstoffe mit der Gülle und dem Mist wieder in den Boden zurückgelangen. 10 bis 20 Prozent der Nährstoffe verlassen den Kreislauf als Milch und Fleisch. Sie werden gewöhnlich ersetzt durch Zukauf von ergänzendem Kraftfutter und durch die Nachlieferung aus Boden und Luft. Selten ist der Einsatz von betriebsfremden Düngern (Handelsdüngern) nötig.

In vielen europäischen Ländern mit intensivem Kunstfutterbau werden in erster Linie reine Grasbestände angebaut, die nur bei starker Stickstoffdüngung hohe Erträge liefern. In der Schweiz werden Wiesen mit einem ausgewogenen Verhältnis an Gräsern, Kräutern und Klee angestrebt. Durch die Fähigkeit der Kleearten, den zum Wachstum nötigen Stickstoff aus der Luft zu fixieren, können beachtliche Mengen an Stickstoffdünger eingespart werden.

 

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www.agff.ch

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