Schweizer Landwirtschaft -

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Beerenbau

Mit dem Sommer halten die Beeren Einzug in die Läden. Dann hat der Konsument die Qual der Wahl: Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Cassis, Heidelbeeren und Holunder stehen zur Auswahl. Im Gegensatz zum Obst, welches Wochen oder sogar Monate gelagert werden kann, sind alle Beerenarten zum schnellen Verbrauch bestimmt. Für die Landwirte sind die Beeren ein lohnender Betriebszweig, der aber stark von der Witterung abhängig ist. In der Schweiz werden auf einer Fläche von mehr als 700 Hektaren Beeren angebaut.

Allgemeines zum Beerenbau

Der Mensch kennt und schätzt Beeren seit jeher. So haben bereits die Pfahlbauer wilde Erdbeeren gesammelt und die Himbeeren und Brombeeren waren bereits bei den Römern und Griechen überaus beliebt. Gezüchtet und kultiviert werden die verschiedenen Beerensorten aber erst seit dem 18. Jahrhundert. Vorher musste man sich mit den Wildformen aus dem Wald begnügt.

Trotz modernster Technik ist der Beerenanbau noch immer sehr arbeitsintensiv. So müssen pro Hektare Himbeeren rund 5'000 Arbeitsstunden investiert werden und bei den Erdbeeren sind es mehr als 2'400 Stunden. Im Vergleich dazu: Beim Getreide müssen pro Hektare je nach Mechanisierungsgrad 30 bis 54 Stunden aufgewendet werden und bei den Kartoffeln 168 bis 281 Stunden..

Bedeutung des Beerenbaus

Der Beerenbau wird in der Schweiz auf einer Fläche von mehr als 700 Hektaren betrieben. Mit mehr als 400 Hektaren ist dabei die Erdbeere die mit Abstand wichtigste Kultur. Auf den weiteren Plätzen folgen Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren. Stachelbeeren, Holunder und Cassis haben eine untergeordnete Bedeutung. Beeren bevorzugen allgemein Standorte ohne Staunässe. Ihr Anbau ist auch in höheren Lagen noch möglich. Erdbeeren gedeihen zum Beispiel bis auf eine Höhe von 1600 m.ü.M.

 

Weitere Infos

www.swissfruit.ch

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