Schweizer Landwirtschaft -

WISSEN

Schädlinge

Nicht nur Krankheiten können trotz einer guten Fruchtfolge zu einem Problem werden, auch Schädlinge. Von Schädlingen spricht man, wenn Lebewesen in so grosser Zahl vorhanden sind, dass sie einen Ertragsausfall verursachen. Schnecken, Insekten, Vögel und Säugetiere gehören ebenso zu den tierischen Schädlingen wie Milben und Nematoden. Schäden entstehen dadurch, dass die Tiere die verschiedenen Pflanzenteile fressen, den Pflanzensaft saugen oder Pflanzenkrankheiten, vor allem Viren, übertragen. Im Bio-Landbau, wo chemische Insektizide verboten sind, wird versucht, die Schädlinge mit dem Einsatz von Nützlingen in Schach zu halten. So werden etwa Marienkäfer im Kampf gegen Läuse eingesetzt. Bei den anderen Anbausystemen greifen die Bauern zu einem Insektizid, wenn die Schadenschwelle überschritten ist: Wenn der Schaden, welchen die Schädlinge anrichten könnten, grösser ist als die Kosten für die notwendige Gegenmassnahme (z.B. Spritzen).

 

Weitere Infos

www.erlebnisboden.ch

Suche