Schweizer Landwirtschaft -

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Nährstoffe

Pflanzen brauchen viele verschiedene Nährstoffe um wachsen zu können. Je nach benötigter Menge wird zwischen Haupt- und Spurenelementen unterschieden.

Hauptnährstoffe

Stickstoff (N), Phosphor (P), Kali (K), Calcium (Ca), Magnesium (Mg) und Schwefel (S) sind Hauptnährstoffe. Während im Boden die Nährstoffe Ca, Mg und S zumeist in ausreichenden Mengen vorkommen um den Bedarf der Pflanze zu decken, müssen die drei Nährstoffe N, P und K in der Regel durch Düngung ergänzt werden.

Stickstoff

Stickstoff ist ein wichtiger Baustein für das Eiweiss und deshalb für das Pflanzenwachstum unerlässlich. Er wird auch als "Motor der Pflanze" bezeichnet. Beim Stickstoff ist eine bedarfsgerechte Düngung besonders wichtig: Ist zuwenig Stickstoff vorhanden, führt dies schnell einmal zu Ernteausfällen. Ist zuviel Stickstoff vorhanden, kann dies negative Auswirkungen auf die Qualität des Erntegutes und die Umwelt haben. Ob die Stickstoffversorgung optimal ist, kann man an der Farbe des Pflanzenbestandes erkennen: Ist dieser dunkelgrün deutet dies auf eine gute Stickstoffversorgung hin.

Phosphor

Phosphor ist wichtig für die Blüten-, Samen und Fruchtbildung. Ein Mangel an Phosphor kann zu kleineren oder im schlimmsten Fall zu missgebildeten Blättern und Blüten führen. Eine unsachgemässe Ausbringung von Phosphor-Dünger kann zu Phosphatproblemen in Gewässern führen.

Kali

Kali ist für den Wasserhaushalt und die Widerstandskraft der Pflanze zuständig. Leidet eine Pflanze unter Kalimangel wirkt sich dies negativ auf den Geschmack von Früchten und Gemüse aus. Im Gegensatz zu Stickstoff und Phosphor verursacht ein Überschuss an Kali im Boden kaum Umweltprobleme.

Kalzium

Kalzium ist sowohl für die Pflanzen wie auch für die Böden ein wichtiger Nährstoff. Bei den Pflanzen sorgt er für gutes Wachstum. Beim Boden fördert er die Struktur (Krümelstabilität) und sorgt für gute pH-Werte, indem er saure Böden neutralisiert.

Magnesium

Magnesium ist ein wichtiger Baustein für das Blattgrün (Chlorophyll). Bei einem Mangel verwelken die Pflanzen. Besonders wichtig ist eine optimale Magnesiumversorgung bei Futterpflanzen: Leiden diese Pflanzen an Magnesiummangel, kann es bei Milchkühen zur sogenannten Weidetetanie kommen. Diese Krankheit, welche die Muskeln verkrampfen lässt, führt im schlimmsten Fall zum Tod der Tiere.

Schwefel

Schwefel ist ein Baustein für gewisse Eiweisse. Ein Mangel an Schwefel führt zu Wachstumsstörungen, Ertragsverlusten und Qualitätseinbussen. Raps zeigt am schnellsten Mangelerscheinungen.

Spurenelemente

Spurenelemente benötigt die Pflanze nur in sehr kleinen Mengen. Zu den Spurenelementen gehören unter anderem Bor, Eisen, und Kupfer. Obwohl nur "Spuren" dieser Nährstoffe benötigt werden, kann ein Mangel grosse Ertragsausfälle verursachen.

 

Weitere Infos

www.kali.ch

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