Schweizer Landwirtschaft -

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Betriebszweige

Früher hatte jeder Betrieb ein klein wenig von allem. Neben einigen Milchkühen hatte er ein paar Schweine und Hühner. Die Milch, das Fleisch sowie die Eier dienten in erster Linie der Selbstversorgung. Auf dem Acker wuchs neben Kartoffeln für den Haushalt, auch allerlei Getreide. Durch den Wandel der Gesellschaft und das schwierige wirtschaftliche Umfeld, indem sich die Landwirtschaft seit einigen Jahren befindet, geht der Trend immer mehr in Richtung Spezialisierung: Die Milchwirtschaft wird aufgegeben, um sich ganz dem Gemüsebau zu widmen oder der Ackerbau wird in den Hintergrund gedrängt, um sich intensiv der Milchproduktion widmen zu können. Erwirtschaftet ein Betrieb mehr als drei Viertel von seinem Einkommen aus einem bestimmten Betriebszweig, so spricht man von einem spezialisierten Landwirtschaftsbetrieb.

Nach wie vor werden viele Betriebe gemischt geführt: Ackerbau ergänzt zum Beispiel die Milchwirtschaft, die Schweinehaltung das Kälbermästen oder den Gemüsebau. Im Ackerbau sind einer allzu starken Spezialisierung Grenzen gesetzt. Aus ökologischen Gründen muss eine je nach Landbauform unterschiedliche Anzahl Kulturen angebaut werden. Und auch bei der Spezialisierung auf Tierhaltung muss darauf geachtet werden, dass die von den Tieren produzierten Hofdünger sinnvoll verwertet werden können.

 

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