Beziehungen Pflegen und Vertrauen stärken
Drei Viertel der Schweizer Bevölkerung lebt bereits heute in Städten und Agglomerationen. Der Graben zwischen Stadt und Land wird grösser. Die vielfältigen Leistungen der Schweizer Bauernfamilien zugunsten der Gesellschaft aber auch der übrigen Wirtschaft werden leicht übersehen und unterschätzt. Deshalb braucht es prominente "Städter", die sich für die Anliegen der Bauern einsetzen. Dank den Promis fand der Neustart der Kampagne schweizweit in allen Medien grosse Beachtung. Später sollen auch Bäuerinnen und Bauern auf Plakaten auftreten. Die Bauern beteiligen sich bereits heute an der Kampagne indem sie Plakate entlang an Wegen und an Scheunenwänden platzieren oder aktiv bei einzelnen Teilprojekten mitmachen.
Erklärtes Ziel der Kampagne ist es, die Beziehungen zwischen Stadt und Land zu pflegen, das Vertrauen in die einheimische Landwirtschaft zu stärken und den Absatz der Produkte zu fördern. Die Konsumenten sollen sich bewusst werden, woher die Lebensmittel kommen und was es braucht, um dieses qualitativ hoch stehende Angebot, bereit zu stellen. "Gut, gibt’s die Schweizer Bauern" will die zusätzlichen Leistungen der Bauernfamilien für die Gesellschaft sichtbar machen und damit die Bedeutung der Landwirtschaft für unser Land unterstreichen.
Massnahmen der Imagekampagne
- Medienkampagne: Plakat- oder Inserat-Aktionen, Fernsehspots (im Moment sind keine im Einsatz), sollen eine gewisse Grundabdeckung bei der Übermittlung der Botschaften sicherstellen.
- Messeauftritte: Mit einem Messestand ist die Kampagne an allen grossen aber auch vielen kleineren Ausstellungen und Messen präsent, informiert und pflegt dort den persönlichen Kontakt zur nicht-bäuerlichen Bevölkerung.
- Schulprojekte: Vom Kindergarten bis zur Mittelschule (Abitur) gibt es Angebote, bei denen Lernende auf Bauernhöfe kommen oder Bäuerinnen und Bauern in Schulen über die Landwirtschaft erzählen.
- August-Brunch: Am Nationalfeiertag ist die Bevölkerung jeweils landesweit zum Brunch auf dem Bauernhof eingeladen. Rund 200'000 Gäste lassen sich regelmässig auf einem der rund 500 Betriebe kulinarisch verwöhnen.
- Stallvisite: Hier stehen über 200 Höfe für Interessierte jederzeit offen, um sich über die Produktionsmethoden und die Herkunft der Lebensmittel vor Ort ein Bild zu machen.
- Informationsmittel: Mit Broschüren, Filmen und der Internetseite „landwirtschaft.ch“ können sich Bevölkerung und Schulen auf den neusten Stand bringen.
- Lockpfostenwege: Auf ungewöhnliche Art wird das Interesse von Hofbesuchern, Kundinnen, Passanten, Spaziergängern und Wanderern an der Landwirtschaft geweckt.