Haus- und Schrebergarten / Terrassen und Balkongärten
Vom Glück eigenes Gemüse zu ernten
Längst nicht alle Menschen haben das Glück einen eigenen Garten zu besitzen oder einen Schrebergarten nutzen zu können. Blumenschmuck finden wir auch im 10. Stock eines Wohnblockes, also spricht nichts dagegen auch auf Balkonen, Terrassen und kleinen Grünflächen Gemüse und Kräuter zu ziehen, in Permakultur*.
Praktisch haben wir diverse Möglichkeiten: Kräuter gedeihen in den üblichen Kisten und Töpfen. Warum nicht die vorhandenen, mit Koniferen und dergleichen bepflanzten Pflanztröge, umnutzen und mit verschiedenen Gemüse versehen? Um Futter für die Bodenlebewesen zu haben, graben wir unsere Rüstabfälle leicht in die Erde ein. Die Regenwürmer übernehmen die Umsetzung in Dünger, welcher wieder unseren Pflanzen zu Gute kommt.
Not macht erfinderisch
Platzsparend ist ein Pflanzrohr. In ein Kunststoffrohr von ca. 16 cm Durchmesser und 130 cm Länge werden auf 3 Seiten, versetzt, Löcher Ø 5 cm, Abstand von Mitte Loch ca. 25 cm, gebohrt. Das Rohr wird in einen Topf gestellt und mit Steinen befestigt. Danach Erde bis zum ersten Loch einfüllen, Setzling reinschieben, Erde auffüllen und so fort bis das Rohr voll ist. Innerhalb des Rohres ,von oben, an der Rückseite entlang giessen.
In einen handelsüblichen Sack Erde lassen sich ebenfalls Setzlinge einpflanzen. Sack flach auf den Boden legen, im Abstand von 20 cm Schlitze in den Plastik schneiden, Setzling einpflanzen, Vorsicht beim Giessen wegen Staunässe.
Liebe und gute Nachbarschaft
Wie bei den Menschen gibt es auch bei den Pflanzen Sympathien und Antipathien, was sich in prächtigem oder eben kümmerlichem Gedeihen zeigt. Aus Bohnen und Erbsen wird kein Liebespaar. Auch Sonnenblumen und Kartoffeln sind sich nicht grün. Dafür kommen Salate mit fast allem Gemüse gut aus, Karotten, Zwiebeln oder Lauch pflegen besonders gute Nachbarschaft.

