Bénichon
Die Tradition von Bénichon (Kilbi) verlangt, dass sich die ganze Familie zu einem reichhaltigen, aus zahlreichen Gängen bestehenden Festessen, das mit viel Liebe zubereitet wurde, versammelt. Glücklich sind jene, die mit leerem Magen zu Tisch erscheinen.
Der „Cuchaule“ (Hefegebäck) mit dem Senf der den Namen des Festes trägt, Kartoffelstock mit Ragoût dazu die Botzibirnen, das schmeckt so gut, dass man in der Nacht aufstehen möchte zum weiteressen. Danach Saucisson und Kohl.
Cholesterinwerte steigen beim Genuss der „Croquets“ (Bénichongebäck) zusammen mit doppel, dreifachen oder vielleicht sogar vierfachen Rahm auf dem die Merinques thronen, auf schwindelerregende Höhen. Ohne das Aenisbrot zu vergessen, das sich zwischen den Bretzeli einen Platz suchen muss.
Bénichon macht seinem süss-sauren Namen alle Ehre, mit einem bunten Strauss von Genüssen, der uns schon beim zuhören das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.
Zum Glück bleiben uns 364 Tag zum Verdauen und um unsere Innereien wieder in den Normalzustand zurückzuversetzen.
Der Verband der Freiburger-Bäuerinnen wünscht Ihnen viel Erfolg beim zubereiten der zahlreichen Bénichon Spezialitäten.
Auf ein schönes Fest!




