Schweizer Landwirtschaft -

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Fischer sind über Bauernverband verärgert

18.06.2012 - (lid) – Weil der Nationalrat einer Motion, die eine bessere Berücksichtigung der landwirtschaftlichen Interessen in den Gewässerschutzverordnungen fordert, zustimmte, fürchtet der Schweizerische Fischereiverband (SFV) um die Renaturierung der Gewässer.

Weil nun die Anliegen der Bauern höher gewichtet werden sollen, fürchten die Fischer um die damals angestrebte Renaturierung der Gewässer, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Es sei eine Ohrfeige für das Parlament, wenn es einer Lobby gelinge, einen hart erarbeiteten Kompromiss im Nachhinein auszuhebeln, so der Zentralpräsident des SFV, Roland Seiler. Die neuen Regeln der Renaturierung gehen auf eine Volksinitiative der Fischer zurück. Nachdem das Parlament einen Gegenvorschlag angenommen hatte, zogen die Fischer die Initiative zurück.

Überrascht über die Kritik zeigt sich der Schweizerische Bauernverband (SBV) in einer Medienmitteilung. Der SBV stelle das geltende Gewässerschutzgesetz in keiner Art und Weise in Frage. Er setze sich lediglich dafür ein, dass das neue Gesetz so angewendet werde, dass sowohl die Anliegen des Gewässerschutzes als auch der Bauern berücksichtigt würden. Zudem zeigt sich der SBV überrascht über die Kritik, weil erst vor wenigen Tagen Gespräche zwischen dem SBV und dem SFV über das Gewässerschutzgesetz stattgefunden haben. Dabei habe sich herausgestellt, dass nur in der Frage der Bewirtschaftung von Gewässerräumen eine Differenz bestehe.

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