Schweizer Landwirtschaft -

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21. Mai 2012, 20:05

Ohne Bioherz kein Erfolg

03.09.2010 - (lid) – Zur Eröffnung des neuen Bio-Mischfutterwerks der UFA AG trafen sich am 2. September 2010 ein Zelt voll Akteure aus allen Stufen der Wertschöpfungskette in Herzogenbuchsee.

Wendelin Strebel, CEO der UFA AG. (mr)

Im Horizont der weltweiten Herausforderungen, die an die Land- und Ernährungswirtschaft gestellt werden, forderte Wendelin Strebel, CEO der UFA AG: „Mehr Nahrung, mehr Biodiversität und weniger Umweltbelastung.“ Für die UFA heisse dies Nachhaltigkeit durch Effizienz. Dabei sei die Futtereffizienz ein zentraler Aspekt. Denn die Futterverwertung sei ein greifbarer Massstab der Nachhaltigkeit, sagte Wendelin Strebel. „Wenn wir weniger Futter pro kg Milch, Fleisch oder Eier benötigen, dann verringern wir die Umweltbelastung und arbeiten nachhaltiger“, erläuterte Strebel die Strategie seines Unternehmens.

Regina Fuhrer, Präsidentin der Bio Suisse erinnerte die Teilnehmer des Eröffnungsabends: „Nicht nur der Mensch, auch das Tier ist, was es isst.“ Für sie ist die Rückverfolgbarkeit des Bio-Tierfutters in der Wertschöpfungskette ein zentrales Anliegen. Es sei ein Thema der Glaubwürdigkeit betonte sie, denn „letztlich hängen wir alle in diesem Lebenskreislauf ab voneinander“, so Fuhrer. Damit Bio auch wirklich Bio ist, kontrolliert die Firma Bio Inspecta die Produktionsabläufe und Produktionsstätten. Daniel Gürber von der Bio Inspecta sagte, dass Kontrollen und Transparenz für die Akzeptanz wichtig seien, jedoch bei den biologisch produzierenden Bauern für den ganzheitlichen Erfolg das „Bioherz“ die zentrale Instanz sei.

 

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