Schweizer Landwirtschaft -

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Immer weniger Menschen arbeiten in der Landwirtschaft

18.05.2010 - Zwischen 2000 und 2009 ist die Zahl der Beschäftigten in der europäischen Landwirtschaft wiederholt deutlich gesunken. In den 10 Jahren haben EU-weit mehr als 3,7 Millionen Vollzeitarbeitskräfte den Sektor verlassen.

Im vergangenen Jahr waren noch 11,2 Millionen Vollzeitstellen gemeldet, davon 5,4 Millionen in der EU-15 und 5,8 Millionen in den zwölf seit 2004 beigetretenen Ländern. Das geht aus neuen Zahlen des Statistischen Amtes der EU (Eurostat) hervor, wie Agra-Europe am 17. Mai berichtet. Besonders stark war der Rückgang mit 31 Prozent in den neuen EU-Mitgliedstaaten, während in der EU-15 annähernd 17 Prozent der Beschäftigten ausschieden.

Das reale Einkommen im Agrarsektor stieg in der EU-27 seit 2000 um 5,3 Prozent. Dies war vor allem auf die Entwicklung in den neuen Mitgliedstaaten zurückzuführen: Dort schoss das Durchschnittseinkommen um 61,2 Prozent in die Höhe. Ein noch stärkeres Einkommenswachstum wies mit 71,2 Prozent Grossbritannien auf. Positiv, aber bei weitem nicht so deutlich verlief die Entwicklung im deutschsprachigen EU-Raum: Im vergangenen Jahr verdiente eine landwirtschaftliche Arbeitskraft in Deutschland durchschnittlich 11,9 Prozent mehr als 2000, in Österreich wurde ein Plus von 5,7 Prozent verzeichnet. In anderen Teilen der EU-15 ging es im vergangenen Jahrzehnt bergab. Besonders betroffen war Dänemark mit einer Verschlechterung um 46,2 Prozent, Italien mit 35,8 Prozent und Frankreich mit 19,6 Prozent. In der Schweiz blieb das Einkommen pro Arbeitskraft seit 2000 mit rund 50'000 Franken stabil, ohne Berücksichtigung der Teuerung.

 

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