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US-Wissenschaftler warnen vor Herbizidresistenz

16.04.2010 - (lid) - Mit dem zunehmenden Anbau von gentechnisch veränderten Kulturen in den USA wachsen Risiken wie Resistenzen. Sie müssten bei allen Vorteilen im Auge behalten werden, warnt der US-Forschungsrat NRC.

Dieser hat Nutzen und Risiken des Gentech-Anbaus analysiert und erste Ergebnisse veröffentlicht. Als wirtschaftliche Vorteile nennen die Wissenschaftler, dass Landwirte höhere Erträge einfahren und für Herbizide sowie Insektizide weniger Geld ausgeben müssen, wie agrarzeitung.de schreibt. Den geringeren Bedarf an Pflanzenschutzmitteln schreibt der NRC zusätzlich der Umwelt gut, ebenso wie die geringere Anzahl Überfahrten, die bei Totalherbiziden erforderlich sind. Schließlich erlaubt der Anbau herbizidresistenter Pflanzen den zunehmenden Verzicht auf den Pflug.

Dagegen stehen Gefahren eines übermässigen Gebrauchs des Herbizidwirkstoffs Glyphosat. Nach Angaben des NRC haben in den USA bereits neun Unkrautarten Resistenzen entwickelt. Außerdem weisen die Wissenschaftler darauf hin, dass zurzeit möglicherweise nicht alle negativen Auswirkungen auf die Umwelt sicher erfasst werden. Schliesslich warnen die Wissenschaftler vor sozialen Folgen, wenn kleine und wirtschaftlich schwächere Betriebe im Wettbewerb verlieren, weil sie keine Gentech-Pflanzen anbauen wollen oder sich das teure Saatgut nicht leisten können.

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