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Nationaler Ambrosia-Ausreisstag

25.06.2007 - Die Ambrosia-Pflanze ist in der Schweiz nicht weit verbreitet, aber hochaggressiv: Das Schweizerische Zentrum für Allergie, Haut und Asthma (Aha) hat am Montag, 25. Juni Hobbygärtner und Hausbesitzer zum Ausreissen der Pflanze aufgefordert.

(lid) - Die Ambrosia-Pflanze ist in der Schweiz nicht weit verbreitet, aber hochaggressiv: Das Schweizerische Zentrum für Allergie, Haut und Asthma (Aha) hat am Montag, 25. Juni Hobbygärtner und Hausbesitzer zum Ausreissen der Pflanze aufgefordert. Die Ambrosia weise ein hohes Allergiepotenzial auf, sagte Georg Schäppi von Aha an einer Medienkonferenz in Wabern BE. Im Vergleich zu anderen Pollen sind jene des Aufrechten Traubenkrauts (Ambrosia artemisiifolia) sehr klein und gelangen dadurch leicht in die Atemwege, wo sie asthmatische Beschwerden zur Folge haben. Um eine Allergie auszulösen, brauche es fünf mal weniger Pollen als bei Gräsern. Weil die Pflanze erst Ende Juli bis Oktober blüht, verlängere sich die Leidenszeit für Allergiker um zwei Monate, sagte Schäppi. Um die Pflanze mit den filigranen Blättern zu bekämpfen, rät das Zentrum, sie vor der Blütezeit Anfang Juli mit Handschuhen auszureissen und im Hauskehricht zu entsorgen. Blüht sie schon, sollte ein Mundschutz getragen werden. Dies sei die effizienteste und kostengünstigste Methode. In jedem Fall müsse der Standort der Gemeindeverwaltung gemeldet werden, betonte Schäppi. Ende Juni ist die Ambrosia etwa zehn bis 30 Zentimeter hoch, durchgehend grün, hat einen behaarten Stängel und die Blätter haben eine markante Mittelvene. Die Ausreiss-Aktion organisiert das Zentrum zusammen mit der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil, MeteoSchweiz und der Schweizerischen Gesellschaft für Aerobiologie. Sie schreibt einen Wettbewerb aus: Wer eine Ambrosia findet, soll sie ausreissen, ein Foto machen und dieses einschicken.

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