Bund ruft Bauern zur Ambrosia-Bekämpfung auf
17.04.2008 - (lid) - Der Bund ruft den Bauern in Erinnerung, dass die Bekämpfung der Ambrosia-Pflanze auf landwirtschaftlichem Boden Pflicht ist.
Zur Vernichtung gibt es wirksame Herbizide. Rund ein Dutzend für den Ackerbau zugelassene Herbizide wirkten gegen Amborsia, teilte die eidgenössische Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil (ACW) am 17. April mit. Das hätten mehrjährige Tests auf einer Parzelle in Genf gezeigt. Herbizide seien effiziente Mittel im Kampf gegen Ambrosia. "Das Jäten des Unkrautes kommt allenfalls in Mais- oder Kartoffelfeldern in Frage", sagte Nicolas Delabays vom ACW gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Durch diese Kulturen könnten die entsprechenden Maschinen fahren, ohne sie zu beschädigen.
Das nicht-heimische Unkraut Ambrosia verbreitet sich in der Schweiz seit einigen Jahren. Seine stark allergenen Pollen können Nasenschleimhautentzündungen und Asthma-Anfälle hervorrufen. Ausserdem wuchert die Pflanze stark, so dass sie heimische Pflanzen vertreibt.
