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Obstbauern verabschieden Resolution gegen Agrarfreihandel

25.05.2007 - Bei einem allfälligen Agrarfreihandelsabkommen mit der Europäischen Union rechnen die Obstproduzenten im Früchtesektor mit einem Preiszerfall von mindestens 50 Prozent.

(lid) - Bei einem allfälligen Agrarfreihandelsabkommen mit der Europäischen Union rechnen die Obstproduzenten im Früchtesektor mit einem Preiszerfall von mindestens 50 Prozent. An der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Obstverbands (SOV) vom Freitag, 25. Mai 2007 in Yverdon-les-Bains VD haben die Obstproduzenten eine Resolution an den Bundesrat verabschiedet, in der sie sich klar gegen ein EU-Agrarfreihandelsabkommen aussprechen. Falls der Bundesrat dennoch ein solches Abkommen ins Auge fasst, verlangt der Obstverband die Ausklammerung des Obst- und Gemüsesektors. Ein Agrarfreihandelsabkommen mit der EU hätte im Bezug auf die Rahmenbedingungen keinen Einfluss auf die wichtigsten Faktoren wie etwa die Lohnkosten, sagte SOV-Präsident Pius Jans an der Delegiertenversammlung. Jedoch sei die Obstproduktion im Vergleich mit anderen landwirtschaftlichen Sektoren sehr arbeitsintensiv. Je nach Früchteart entfielen über 60 Prozent der Produktionskosten auf die Lohnkosten, die bei einem Freihandel praktisch unverändert blieben.

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